Engel Benno July 20th, 2010
Wie kann man einen Sternenhimmel eigentlich so fotografieren, wie man ihn auch in dem Moment gerade erlebt? Die wenigen Städtefans unter uns denken sich bestimmt “welchen Sternenhimmel?”. Doch jeder, der schon einmal eine sternenklare Nacht ohne störendes Umgebungslicht durch Straßenbeleuchtung oder Häuser erlebt hat, kennt die Faszination eines nächtlichen Sternenhimmel.
Das Geheimnis, um diese sehr schwach leuchtenden Objekte einzufangen ist eine lange Belichtungszeit. Bei einer Belichtungszeit von über 14 Sekunden werden jedoch durch die Drehung der Erde aus Punkten ziemlich kleine Streifen – im Extremfall so genannte “Sternspuraufnahmen”.
Fazit: Für solche Aufnahmen ist ein automatisch nachführendes Stativ eigentlich Pflicht.

Shermeee@flickr
Engel Benno July 13th, 2010
Heute ist es noch genau wie damals:
Werden Fotos gemacht, müssen diese auch entwickelt werden. Nur wie und was gehört eigentlich zu einem Foto Labor, oder wie es die meisten nennen, eine Entwicklungskammer?
Als aller erstes sollte man an das Licht denken. Dafür ist, dass die Fotos beim entwickeln nicht beschädigt werden, eine Rote Lampe nötig. Diese verhindert, dass die Fotos beim Entwickeln überbelichtet werden. Als nächstes kommt ein Filmpatronenöffner, womit man den Film aus der Patrone oder Filmrolle heraus macht.
Dies darf allerdings nur in einem Raum geschehen, der absolut Lichtdicht ist.
Zum Entwickeln der Fotos braucht man den sogenannten Entwickler. Dazu kommen noch das Stoppbad und das Fixierbad. Diese 3 Flüssigkeiten helfen dabei, die Fotos richtig zu entwickeln.
Bei dem Entwicklerbad sollte man sehr genau auf die Temperatur achten, da diese zwischen 20 und 22 Grad liegen sollte.
Hierzu braucht man noch eine Uhr, da jede Filmsorte eine entsprechende Entwicklungszeit brauch.
Hat man den Film entwickelt, sollte man sofort den Stopper hinein gießen, denn durch den sauren Charakter des Stoppers wird die Entwicklung sofort gestoppt.
Sollte man vorhaben, die Bilder von einem Negative zu vergrößern und auf Fotopapier zu bringen, sollte man sich noch einen Vergrößerer zulegen. Dabei ist aber darauf zu achten das es einen für Schwarz/Weiß und einen für Farbbilder gibt.
Dabei sollte man auch auf die Größe der Negative achten, die von dem Vergrößerer vorgegeben ist.
Dies alles ist notwendig, jedoch gibt es noch viele weitere Spielereien, die man sich dazukaufen kann.
Sabine Hammer June 29th, 2010
Mit der heutigen Digitalisierung von Fotos ist es ohne weiteres möglich, diese auf dem eigenen Computer zu laden und gegebenenfalls zu retuschieren, wenn es kleine Mängel zu beseitigen gibt. Mit Hilfe eines Fotobearbeitungs-Programmes wird diese Möglichkeit gegeben. Mit etwas Übung und Geschick lassen sich so manche Bilder hierdurch retten.
Ein Programm zur Fotobearbeitung bietet die Gelegenheit zum Entfernen der roten Augen, die entstehen, wenn sich das Blitzlicht in den Augen widerspiegelt. Dazu werden mit einem speziellen Werkzeug die Augen so lange angeklickt, bis die Augenfarbe normal erscheint.
Ist das Foto zu hell oder dunkel geraten, gibt es eine Funktion zur Belichtungseinstellung. Das kann automatisch erfolgen oder man wählt selbst einen Helligkeitsgrad aus.
Auch die Bildschärfe lässt sich im Bearbeitungsprogramm automatisch oder nach eigener Vorstellung einstellen.
Sollten zu viele Falten oder Flecke im Bild vorhanden sein? Auch dieses stellt kein Problem für ein Fotobearbeitungs-Programm dar. Ein virtueller Stift, ein Pinsel oder eine Pipette, dessen Durchmesser einstellbar ist, dient als Werkzeug zum Retuschieren der ungewollten Schönheitsfehler. Auf diese Weise können sogar Kratzer oder Knicke auf alten Fotos, die vorher eingescannt wurden, entfernt werden.
So erstrahlt das nicht ganz gelungene Foto durch das Retuschieren am Computer mit Hilfe eines Fotobearbeitungs-Programmes in neuem Glanz.
Engel Benno November 23rd, 2009
Bei der individuellen Gestaltung der eigenen Wohnräume kommt die selbst erstellte Fototapete immer mehr in den Vordergrund. Aber das Einsatzgebiet erstreckt sich auch auf Messestände und den Kulissenbau auf Theaterbühnen.
Die Größe kann dabei nach individuellen Wünschen variiert werden und reicht vom Poster bis zur Gestaltung einer kompletten Zimmerwand mit dem eigenen Foto.
Wobei auch der Untergrund nicht immer nur Tapetenpapier sein muss, sondern der Druck auch auf PVC-Folien, Leinwände und sogar auf Vliesmaterial erfolgen kann.
Die Auswahl des Fotos:
Am besten ist es, wenn das Format des Fotos auch dem entspricht, wie das Foto später in Druck gehen soll, also ein Querformat auch als Querformat gedruckt werden soll.
Bei der Motivauswahl für die Fototapete gibt es kaum Beschränkungen, sei es ein besonders gelungenes Urlaubsfoto, das Konterfei des oder der Liebsten, das man gerne in Lebensgröße an der Wand haben möchte oder einfach nur ein Bild mit dem man etwas besonderes verbindet, oder das Lieblingsmotiv der Disneywelt für das Kinderzimmer.
Allerdings benötigt man für das Motiv eine ausreichende Zahl an Pixeln, denn jedes Pixel erscheint später quasi als Baustein des Gesamtbildes. Und je weniger Pixel, umso größer jeder Baustein und umso körniger und schlechter die Bildqualität.
Das ausgewählte Foto reicht man dann bei einem Druckstudio ein und ein paar Tage später hält man den neuen Wandschmuck in Händen und kann ihn auf einem möglichst glatten Untergrund an die Wand bringen.