Engel Benno August 10th, 2010
Die Belichtungsautomatiken von verschiedenen Kameras liefern meistens schon die perfekten Ergebnisse. Bei bestimmten Lichtsituationen muss der Fotograf allerdings Hilfestellungen geben, um optimale Bilder zu erzielen. Gegenlicht, trübes Wetter oder auch ein fast farbloser Himmel sind bei Fotografen immer ein Problem. Die meisten Kamerars bieten ein sogenanntes Histogramm, welches diesen Situationen vorbeugt. Hell Dunkel Extreme lassen sich mit der Kamera bearbeiten. Einfach die Blende schrittweise schliessen, bis der kritische Bereich abgedeckt ist. Falls dies nun zu einer Überbelichtung führt, kann man diese durch Tonwertspreizung korrigieren. Fotografiert man z.B. etwas dunklere Gebäude, hat aber helle Wolken im Hintergrund führt dies zur einer Überbelichtung. Hierbei belichtet man richtig, indem man mit bestimmten Ablenden arbeitet und danach etwa zu dunkel geratene Schattenpartien nacharbeitet.
Bei Naturfotos wie z.B. Bäumen, Blüten, Blumen oder Strächern immer so fotografieren, dass die Sonne genau hinter dem Wunschobjekt steht. Dies sorgt für eine optimale Belichtung und ein externer Blitz entschärft die starken Hell-Dunkel-Kontraste. Das einfachste Hilfsmittel überhaupt ist eine gewöhnliche “Graukarte”. Dies ist nichts weiter, als eine mattgraue Kartonscheibe, die im Handel zu kaufen gibt. Sie wird vor das Motiv gehalten und so wird der Belichtungswert gemessen. So ist bereits das Motiv fertig belichtet. Wer keine Graukarte zur Hand hat, kann sich auch anderweitig helfen und zwar mit seiner eigenen Handfläche. Deren Helligkeit entspricht in etwa der gleichen, wie auch bei einer Graukarte.

shaman_healing@flickr
Engel Benno July 13th, 2010
Heute ist es noch genau wie damals:
Werden Fotos gemacht, müssen diese auch entwickelt werden. Nur wie und was gehört eigentlich zu einem Foto Labor, oder wie es die meisten nennen, eine Entwicklungskammer?
Als aller erstes sollte man an das Licht denken. Dafür ist, dass die Fotos beim entwickeln nicht beschädigt werden, eine Rote Lampe nötig. Diese verhindert, dass die Fotos beim Entwickeln überbelichtet werden. Als nächstes kommt ein Filmpatronenöffner, womit man den Film aus der Patrone oder Filmrolle heraus macht.
Dies darf allerdings nur in einem Raum geschehen, der absolut Lichtdicht ist.
Zum Entwickeln der Fotos braucht man den sogenannten Entwickler. Dazu kommen noch das Stoppbad und das Fixierbad. Diese 3 Flüssigkeiten helfen dabei, die Fotos richtig zu entwickeln.
Bei dem Entwicklerbad sollte man sehr genau auf die Temperatur achten, da diese zwischen 20 und 22 Grad liegen sollte.
Hierzu braucht man noch eine Uhr, da jede Filmsorte eine entsprechende Entwicklungszeit brauch.
Hat man den Film entwickelt, sollte man sofort den Stopper hinein gießen, denn durch den sauren Charakter des Stoppers wird die Entwicklung sofort gestoppt.
Sollte man vorhaben, die Bilder von einem Negative zu vergrößern und auf Fotopapier zu bringen, sollte man sich noch einen Vergrößerer zulegen. Dabei ist aber darauf zu achten das es einen für Schwarz/Weiß und einen für Farbbilder gibt.
Dabei sollte man auch auf die Größe der Negative achten, die von dem Vergrößerer vorgegeben ist.
Dies alles ist notwendig, jedoch gibt es noch viele weitere Spielereien, die man sich dazukaufen kann.
Engel Benno November 23rd, 2009
Bei der individuellen Gestaltung der eigenen Wohnräume kommt die selbst erstellte Fototapete immer mehr in den Vordergrund. Aber das Einsatzgebiet erstreckt sich auch auf Messestände und den Kulissenbau auf Theaterbühnen.
Die Größe kann dabei nach individuellen Wünschen variiert werden und reicht vom Poster bis zur Gestaltung einer kompletten Zimmerwand mit dem eigenen Foto.
Wobei auch der Untergrund nicht immer nur Tapetenpapier sein muss, sondern der Druck auch auf PVC-Folien, Leinwände und sogar auf Vliesmaterial erfolgen kann.
Die Auswahl des Fotos:
Am besten ist es, wenn das Format des Fotos auch dem entspricht, wie das Foto später in Druck gehen soll, also ein Querformat auch als Querformat gedruckt werden soll.
Bei der Motivauswahl für die Fototapete gibt es kaum Beschränkungen, sei es ein besonders gelungenes Urlaubsfoto, das Konterfei des oder der Liebsten, das man gerne in Lebensgröße an der Wand haben möchte oder einfach nur ein Bild mit dem man etwas besonderes verbindet, oder das Lieblingsmotiv der Disneywelt für das Kinderzimmer.
Allerdings benötigt man für das Motiv eine ausreichende Zahl an Pixeln, denn jedes Pixel erscheint später quasi als Baustein des Gesamtbildes. Und je weniger Pixel, umso größer jeder Baustein und umso körniger und schlechter die Bildqualität.
Das ausgewählte Foto reicht man dann bei einem Druckstudio ein und ein paar Tage später hält man den neuen Wandschmuck in Händen und kann ihn auf einem möglichst glatten Untergrund an die Wand bringen.